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Neuerungen für Körungsuntersuchungen ab 2008
In den letzten Jahren ist der Standard zur Untersuchung der Köraspiranten aus tierärztlicher Sicht bundesweit weitestgehend
vereinheitlicht worden. Die daraus resultierenden Besonderheiten werden nachfolgend noch einmal aufgelistet:
- Klinische Untersuchung möglichst zeitnah zur Körveranstaltung
- Die klinische Untersuchung muss durch einen Fachtierarzt für Pferde durchgeführt werden.
- Röntgenuntersuchung frühestens 12 Wochen vor dem ersten Tag der Körung
- erforderliche Röntgenaufnahmen (14)
- Zehe seitlich (90o ) vorn und hinten beiderseits
- Huf- und Strahlbein in Oxspring-Technik vorn beiderseits
- Sprunggelenk beiderseits, jeweils drei Aufnahmen (0o, 45o und 115o ) - Kniegelenke beiderseits seitlich (90o – 110o)
- Die angefertigten Röntgenbilder müssen eindeutig gekennzeichnet sein. Dabei müssen
- der Eigentümer / Aussteller,
- der Name des Hengstes oder seine Abstammung, - die Grundfarbe, - die Lebensnummer sowie - das Anfertigungsdatum
auf den Aufnahmen dokumentiert werden.
- Gesundheitsüberprüfung als Pflasterprüfung mit betreuendem Tierarzt vor Veranstaltungsbeginn
Das entsprechende Untersuchungsprotokoll kann hier (Download PDF-Format / Download Word-Format) heruntergeladen oder über den
Pferdezuchtverband bezogen werden. Für die Nutzung des PDF-Formates benötigen Sie den aktuellen Adobe Reader. Diesen können Sie durch Klicken auf diesen Link herunterladen.
Zu den tierärztlichen Untersuchungen von
Köraspiranten können Sie weitere Informationen einem Artikel entnehmen, der in der Zeitschrift “Reiten und Zucht in Berlin-Brandenburg” im Heft 4 / 2005 veröffentlich wurde. Dazu klicken Sie hier.
Foto: Schroeder@ www.sportfotos-lafrentz.de
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